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Anbieter Urheberrecht Prüfung?

38 Punkte
<div>Hallo!</div><div>
</div><div>Gibt es professionelle Anbieter, denen man über eine API den Usertext zuschicken kann und der dann prüft, ob es sich um urheberrechtlich geschütztes Material handelt?</div><div>
</div><div>Was muss man da bzgl. der Kosten so rechnen? Und, die können ja auch nicht das komplette Internet in einer Datenbank haben, wie läuft das dann mit den Prüfungen?</div><div>
</div><div>Vielen Dank schon vorab! :-)</div><div>
</div><div>
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vor 2 Jahren von

1 Antwort verfügbar

2 Punkte
Hallo,


danke für die Fragen. Ja, es gibt professionelle Anbieter, die die Pruefung auf Urheberrecht-Einhaltung über eine API ermöglichen. Beispiele dafür sind Copyscape ( [URL nur für angemeldete Nutzer sichtbar] ) und PlagAware ( [URL nur für angemeldete Nutzer sichtbar] ), wobei letzterer auch eine deutschsprachige Website besitzt.


Bezüglich der Kosten unterscheidet es sich stark nach Anbieter und teilweise auch nach Anwendungszweck: Copyscape verlangt für die ersten 200 Wörter einer Pruefung 3 (Dollar-)Cent, und einen weiteren Cent je 100 zusätzlicher Wörter. Möchte man denselben Text wiederholt prüfen lassen, bieten sie das ab 4,95 Dollar im Monat für 10 Seiten bei wöchentlicher ÜberPruefung an. Bei PlagAware sind es im kleinsten Paket 12,99 Euro für 25000 Wörter, also 13 (Euro-)Cent für 250 Wörter. Für die Pruefung von wissenschaftlichen Texten an Hochschulen, für Verlage und für regelmäßig zu wiederholende Pruefungen auf Verstöße gegen das Urheberrecht existieren dort wiederum Spezialtarife.


Bezüglich der Vorgehensweise wird generell versucht, eine Abfolge gleicher oder synonymer Wörter zu finden. Dabei werden - wieder abhängig von Anbieter und Zweck - die Wortfolgen in Suchmaschinen wie Google oder Datenbanken mit Texten wissenschaftlicher Veröffentlichungen wie Turnitin ( [URL nur für angemeldete Nutzer sichtbar] ) gesendet, die darauf optimiert sind, sehr viele solcher Anfragen nach Verstößen gegen das Urheberrecht schnell beantworten zu können. Das exakte Vorgehen ist naturgemäß ein Betriebsgeheimnis, jedoch legen Tests und Berichte wie von der HTW Berlin ( [URL nur für angemeldete Nutzer sichtbar] ) und bei Spiegel Online ( [URL nur für angemeldete Nutzer sichtbar] ) nahe, dass vom jeweiligen Anbieter nicht alle umgeschriebenen Texte als Plagiat erkannt werden. Außerdem kam es vor, dass korrekte Zitate und Quellenangaben im Literaturverzeichnis bei der Pruefung fälschlicherweise als Verstoß gegen das Urheberrecht gewertet wurden. Ein Plagiat aus einem privaten Blog mit wenig Reichweite, das in einem wissenschaftlichen Text auftaucht, mag bei einer spezialisierten Pruefung zwar unentdeckt bleiben, wird aber den Text meist nicht unbedingt aufwerten und daher eher selten vorkommen.


Zusammengefasst würde ich sagen, dass die automatisierte Pruefung bei spezialisierten Anbietern als Vorfilterung zur Entdeckung kaum veränderter Plagiate dienen kann, die Treffer aber noch immer von einem Menschen ausgewertet werden müssen.


Beste Grüße
vor 2 Jahren von
 

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