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Probleme bei Pflege der Eltern Daheim?

21 Punkte
Hi,

eine Frage.. hat einer von euch eine Statistik - oder etwas in der
Richtung - mit den häufigsten Problemen bei der Pflege der eigenen
Eltern Zuhause?

Mich würde interessieren, in welchen Bereichen häufig etwas schief
läuft. Eben wo es meistens Probleme gibt.

Vielen Dank für eure Hilfe!

vor 16 Monaten von

1 Antwort verfügbar

6 Punkte
Guten Tag,


bezüglich Ihrer Frage "Hat einer von euch eine Statistik - oder etwas in der Richtung - mit den häufigsten Probleme bei der Pflege der eigenen Eltern Zuhause?" gilt es folgende Aspekte berücksichtigen:


Generell kann Pflegebedürftigkeit jeden betreffen, meist handelt es sich allerdings um Personen, die über 60 Jahre alt sind. In der häuslichen Pflege übernehmen zu 70 Prozent Frauen die anfallenden Aufgaben und zu 30 Prozent kommen Männer der Pflege ihrer Angehörigen nach. Um die Mehrheit der Pflegebedürftigen kümmern sich demnach die jeweiligen Partner oder Familienmitglieder. Deshalb stellt sich die Frage, welche körperlichen und psychischen Probleme bei diesen fordernden Aufgaben häufig auftreten.


Die häusliche Betreuung der eigenen Eltern gilt für viele als eine selbstverständliche Aufgabe, stellt die pflegende Person aber auch immer wieder vor körperliche und psychische Herausforderungen. In vielen Fällen treten während des Pflegeverlaufs schwierige Situationen auf, die bewältigt werden müssen. In der Regel sind die pflegenden Familienmitglieder bei der Beaufsichtigung auf sich alleine gestellt und haben wenig Unterstützung, da es meist nicht möglich ist, dass mehrer Angehörige die Eltern pflegen. Zudem mangelt es oftmals an Anerkennung und Respekt, wodurch die Psyche häufig erneut emotional belastet wird.Des Weiteren ist die Pflege zeitaufwändig, sodass es für pflegende Personen nach kürzester Zeit problematisch wird, die Betreuung mit dem Beruf zu verbinden. Obwohl einige die ständige Doppelbelastung zunächst ertragen, kommt es meist zu einer Überforderung, die sich auf das gesamte Familienleben auswirkt. Einer aktuellen Studie zufolge, sind 70 Prozent der pflegenden Personen überlastet und burn-out-gefährdet. Der Gefühlszustand schwankt oftmals zwischen dem hohen Verantwortungsbewusstsein bei gleichzeitiger Erschöpfung und Ratlosigkeit. Außerdem sind pflegende Angehörige im Vergleich zur durchschnittlichen Bevölkerung anfälliger für Krankheiten und leiden zudem häufiger unter körperlichen Beschwerden wie Rückenschmerzen und starken Verspannungen.


Trotz des erhöhten Belastungspotenzials greift nur ein geringer Teil der pflegenden Angehörigen auf professionelle Hilfe zurück. Als Gründe werden Ursachen wie Kosten, fehlende Informationen oder Unzufriedenheit mit den Leistungen genannt. Dennoch empfiehlt es sich, Experten zu Rate zu ziehen, um einer eigenen Überforderung zu entgehen. Einige Institutionen bieten sogar kostenlose Unterstützung an.


Beste Grüße!


vor 16 Monaten von
 

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