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Welche Arbeiten darf man als Schwangere nicht mehr ausüben?

21 Punkte
Hallo Leute!

Was darf man eigentlich nicht mehr machen (beruflich und privat), wenn
man schwanger ist? Gibt's neben schwer Heben und chemischen Geschichten
noch andere Bereiche, von denen man die Finger lassen sollte?

Danke schon vorab!

vor 17 Monaten von

1 Antwort verfügbar

7 Punkte
Guten Tag,


beim Thema "Arbeiten während der Schwangerschaft gibt es Folgendes zu berücksichtigen: Wie Sie bereits richtig nannten, sollte schweres Heben, sprich regelmäßige Lasten von mehr als fünf Kilo und gelegentliche Belastungen von mehr als zehn Kilo sowie Arbeiten mit chemischen oder anderen schädlichen Stoffen wie Dämpfen, Gasen, Strahlen, Staub, Hitze, Kälte, Nässe oder Lärm in der gesamten Schwangerschaft vermieden werden. Es gibt allerdings weitere Besonderheiten, die sowohl das berufliche als auch private Umfeld betreffen, zu beachten:


Verzichten Sie ebenso auf anstrengende, körperliche Tätigkeiten. Ab dem 6. Schwangerschaftsmonat sollten Sie permanentes Stehen umgehen. Darüber hinaus ist Mehrarbeit, Nachtarbeit sowie Sonn- und Feiertagsarbeit nicht gestattet. Weiterführende Fakten zu arbeitstechnischen Verboten während der Schwangerschaft finden Sie unter https://www.wirtschaftswissen.de/personal-arbeitsrecht/mitarbeiterfuehrung/fuehrungsinstrumente/arbeiten-in-der-schwangerschaft-16-tabus-die-sie-beachten-muessen/. Außerdem gibt es einige Arbeitsgebiete, die meist in einem generellen Beschäftigungsverbot enden. Dazu gehört die Arbeit im Krankenhaus, in einem Labor oder in einer Arztpraxis. Auch Kinderpflegerinnen, Erzieherinnen und Altenpflegerinnen sind aufgrund des erhöhten Gesundheitsrisikos betroffen. Zusätzliche Informationen zum allgemeinen Beschäftigungsverbot finden Sie unter https://www.echtemamas.de/beschaeftigungsverbot-welche-jobs-betrifft-es/
Neben einem generellen Beschäftigungsverbot gibt es auch ein individuelles Beschäftigungsverbot, falls der behandelnde Arzt oder die zuständige Ärztin eine Gefahr für Mutter oder Kind bei fortwährender Arbeit diagnostiziert.


In einigen Berufen wie bei klassischen Bürotätigkeiten können Sie aber in der Regel unter Beachtung der oben aufgezählten Punkte problemlos bis zum Mutterschutz, der sechs Wochen vor der Entbindung beginnt und acht Wochen nach der Geburt andauert, weiterarbeiten. Trotzdem ist sowohl im beruflichen als auch privaten Alltag stets zu raten, dass Sie sich und Ihrem Baby während der Schwangerschaft genügend Ruhezeiten und Entspannung zugestehen.


Beste Grüße und eine entspannte Schwangerschaft


vor 17 Monaten von
 

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