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Welche Möglichkeiten von Realschule auf Gymnasium zu wechseln?

64 Punkte
Hi Leute!

Sagt mal, was für Möglichkeiten gibt es eigenltich, von der Realschule
aufs Gymnasium zu wechseln? Bzw. gibts dort überhaupt Möglichkeiten?

vor 3 Jahren von

1 Antwort verfügbar

-8 Punkte
Hallo,

vielen Dank für deine Frage. Ein Schulwechsel, genauer gesagt, ein Schulformenwechsel von der Realschule zum Gymnasium sollte immer gut überlegt sein. Dennoch kann ein Schulformwechsel natürlich besser für das Kind sein, etwa wenn es mit dem jetzigen Schulstoff hoffnungslos unterfordert ist.

Zudem musst du wissen, dass ein Schulformwechsel in Deutschland nicht einheitlich geregelt ist. Da Bildung in Deutschland Ländersache ist, also nicht vom Bund "vorgegeben" wird, kann jedes Bundesland auch eigene Kriterien festlegen, unter welchen Voraussetzungen ein Wechsel von der Realschule aufs Gymnasium möglich ist. Ein wichtiges Kriterium kann hierbei der Notendurchschnitt spielen- so muss in Bayern zum Beispiel ein Notendurchschnitt von 2, 33, besonders in den Fächern Deutsch, Mathe, sowie Heimat- und Sachunterricht erreicht werden- als untere Grenze.

Neben den unterschiedlichen Notendurchschnitten, die es in jedem Bundesland gibt, spielt auch der Zeitpunkt des Wechsels eine Rolle- also in welcher Jahrgangsstufe das betroffene Kind die Schule wechseln soll. Doch wann genau ist der richtige Zeitpunkt? Die Mehrheit der Wechsler entscheidet sich dafür, nach der 10. Klasse auf der Realschule nun aufs Gymnasium zu wechseln. Auch dort erwarten die Bundesländer- wie etwa Baden-Württemberg, dass Schüler in mindestens zwei Fächern wie Deutsch, Mathe und einer Fremdsprache die Note "gut" aufweisen. Auch sonst muss der Durchschnitt für relevante Fächer mindestens bei einer Drei liegen.

Fällt bereits in einer unteren Jahrgangsstufe auf, dass das Kind mit dem Realschulstoff unterfordert ist, muss individuell geschaut werden, wie und wann ein Wechsel infrage kommt. Daher sollte man als Elternteil besonders in der ersten Zeit sein Kind aufmerksam beobachten, um festzustellen, ob das Kind mit dem Schulstoff klarkommt und auch das Gespräch mit dem Klassenlehrer/Fachlehrer suchen.

Ein Schulformwechsel ist jedoch neben einer großen Chance auch eine große Veränderung für das betroffene Kind. Darüber sollten die Eltern mit ihrem Schützling sprechen, um es (und auch sich) auf den Wechsel vorzubereiten. Schließlich lässt das Kind alte Freunde hinter sich oder den Lieblingslehrer.

Da sich der Lernstoff und auch die Arbeitsweise auf dem Gymnasium stark unterscheidet, sollten Eltern und Schüler sich dieser Herausforderung bewusst werden. Auch kann es sein, dass das Kind zunächst einige Rückschläge erlebt, etwa in Klassenarbeiten oder beim Lerntempo. Mit etwas Zeit und Geduld sollte der Schulwechsel aber klappen, nur Mut!

Beste Grüße!

vor 3 Jahren von
 

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