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Wie viel Rücklagen für Wohnung?

29 Punkte
Hi Leute,

wenn ich mir eine Wohnung kaufen möchte, wie viele Rücklagen sollte
ich da haben? Gibt es eine Faustregel?

LG
vor 21 Monaten von

1 Antwort verfügbar

8 Punkte
Hallo,


vielen Dank für die Frage. Auch wenn bei einer Eigentumswohnung keine Miete gezahlt werden muss, wohnst Du nicht kostenfrei. Es fallen die Kreditraten, verschiedene Nebenkosten und Kosten für die Instandhaltung des Hauses an. Folgende Ausgaben musst Du, um eine Faustregel für die Ruecklagen ermitteln zu können, im Blick haben:


Zunächst zahlst Du die Raten für den Kredit, den Du für den Kauf der Wohnung bekommen hast.


Dazu kommt das Hausgeld. Das sind die monatlich anfallenden Gebühren für die Nutzung des gemeinschaftlichen Eigentums. Hier sind Heizkosten außerhalb Deiner Wohnung, der Hausstrom und die Müllentsorgung zu nennen. Weiterhin werden Entgelte für die Wohngebäudeversicherung, den Hausverwalter, den Hausmeister, für die Gartenpflege, die Treppenhaus- und Wegereinigung sowie den Winterdienst fällig.


Angespart werden zudem Ruecklagen für die Instandhaltung des Gebäudes. Muss zum Beispiel das Treppenhaus renoviert oder das Dach neu gedeckt werden, entstehen Kosten, die durch die Ruecklagen abgefedert werden müssen. Übersteigen diese die Ruecklagen, musst Du als Eigentümer einer Wohnung Deinen Anteil an der Rechnung übernehmen.


Bereits bei der Finanzierung der Wohnung muss das Hausgeld berücksichtigt werden. Es besteht, so die Faustregel, aus sämtlichen gemeinschaftlichen Kosten, die Du als Wohnungseigentümer mitzutragen hast. Gut zu bewältigen ist als Kreditrate, so sagt es eine weitere Faustregel, die bisherige Kaltmiete. Das Hausgeld und die Betriebskosten der Eigentumswohnung sollten maximal 40 % Deines Nettoeinkommens betragen. Du kannst die Faustregel noch um eine kleine Geldsumme erweitern. Zusätzliche Ruecklagen geben Dir Sicherheit, falls einmal unvorhergesehene Reparaturen anstehen.


Es ist ratsam, sich vor dem Kauf einer Wohnung genau über den Zustand der Immobilie zu informieren. Je älter das Haus, umso größere Reparaturkosten können sich ergeben. Unter Umständen ist in ein paar Jahren sogar eine Sanierung nötig. Bei Neubauten fällt deshalb das Hausgeld geringer aus als bei Altbauten.


Die direkten Kosten für deine Eigentumswohnung kommen noch hinzu. Hier sind beispielsweise die Rechnungen bzw. Abschläge für Strom, Gas, Wasser, Telefon, Internetanschluss und das Kabelfernsehen zu nennen.


Die Faustregel ist also, alle genannten Posten zusammenzurechnen. So erfährst Du, welche festen Kosten Deine Wohnung verursachen wird und welche Ruecklagen Du Monat für Monat benötigst.


Beste Grüße,

vor 21 Monaten von
 

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