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Wie viel Schulden sind für ein Haus sinnvoll?

39 Punkte
Hallo Leute,

sagt mal.. was denkt ihr, wie hoch sollte man sich maximal für ein Haus
/ eine Wohnung verschulden? Und, genau in die selbe Richtung gehend, wie
viel Schulden sind noch "gesund" und führen langfristig nicht zum
finanziellen Gau? :-)

Kennt einer von euch in diesem Zusammenhang Erhebungen oder Statistiken?

Danke schon jetzt für Tipps und Tricks ;-)

vor 19 Monaten von

1 Antwort verfügbar

10 Punkte
Guten Tag,


bezüglich Ihrer Fragen "Was denkt ihr, wie hoch sollte man sich maximal für ein Haus / eine Wohnung verschulden? Wie viele Schulden sind noch "gesund" und führen langfristig nicht zum finanziellen Gau? Kennt einer von euch in diesem Zusammenhang Erhebungen oder Statistiken?" gilt es folgende Faktoren zu berücksichtigen:


Viele Deutsche sehnen sich nach eigener eigenen Wohnung oder sogar einem Haus. Doch wo liegt für Ihr Einkommen die Grenze, die bei Überschreiten zum finanziellen Risiko führen würde. Laut einer Faustregel sollten Sie 40 Prozent Ihres Nettoverdienstes für die Eigentumsfinanzierung aufbringen. Denken Sie jedoch auch an zukünftig zu tätigende Ausgaben und legen Sie Jahre vor einem Haus- oder Wohnungskauf Geld zurück, um langfristig Eigenkapital aufzubauen. In der Theorie genügt bereits ein monatliches Bruttogehalt von 2.000 Euro, um ein eigenes, günstiges Haus zu kaufen. Ihr Gehalt würde ausreichen, um mithilfe eines Kredites über eine Laufzeit von 25 Jahre ein Haus für 152.000 Euro mit monatlichen Raten von 630 Euro abzubezahlen. Mit einem Einkommen von monatlich 4.000 Euro können Sie bereits Monatsraten von 1.091 Euro realisieren und somit ein Haus im Wert von 264.000 kaufen. Paare, die summiert betrachtet monatlich 8.000 Euro brutto verdienen, sind in der Lage ein Haus bis 491.000 Euro zu unterhalten. Kosten für den Kaufvertrag, den Makler, Steueraufwendungen, den Eintrag im Grundbuch sowie den zu bezahlenden Notar sind dabei bereits kalkuliert. In einigen Regionen Deutschlands ist es problemlos möglich für diese Summe ein passendes Haus oder eine Wohnung zu finden. Nur in Großstädten wie München liegen die Preise für Reihenhäuser meist bei 700.000 Euro und für Einfamilienhäuser weit über 1.000.000 Euro. In diesem Fall funktioniert die obige Kalkulation nicht.


Finanzexperten empfehlen allerdings, die genannte 40-Prozent-Regel nicht pauschal zu übernehmen, sondern tatsächlich immer den Einzelfall zu berücksichtigen. Immerhin spielt auch Ihre Steuerklasse eine entscheidende Rolle. Die obigen Beispiele sind nur zur Orientierung gedacht und wurden unter Berücksichtigung der Steuerklasse 3 berechnet. Sind Sie allerdings der Steuerklasse 1 zugeordnet, gelten andere Kalkulationsschemata bzw. bespiele.


Beste Grüße!
vor 19 Monaten von
 

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