Datenschutzhinweise
Diese Website verwendet eigene Cookies und Cookies von anderen Diensten (Google reCaptcha) um ihre Dienste bereitzustellen, Anzeigen zu personalisieren und Zugriffe zu analysieren. Informationen darüber, wie Du die Website verwendest, werden von uns sowie von Google und Hoster externer Inhalte (eingebundene Bilder) gespeichert und weiterverwendet. Mit der Nutzung dieser Webseite erklärst Du dich damit einversanden, dass Cookies verwendet, sowie Daten gespeichert und weiterverwendet werden.

Woran erkenne ich, dass mein Kind auf dem Gymnasium überfordert ist?

9 Punkte
Hallo,

wenn der Nachwuchs auf das Gymnasium wechselt und die Noten gerade so
für den Übertritt gereicht haben.

Woran erkennt man dann, dass die Kinder mit dem Gymnasium überfordert
sind? Sollte man da mit den Lehrern sprechen?

VG


vor 4 Jahren von

1 Antwort verfügbar

-14 Punkte
Hallo,

vielen Dank für die Frage. Aus deiner Fragestellung lässt sich ableiten, dass sich dein/euer Kind noch nicht lange auf dem Gymnasium befindet, also höchstwahrscheinlich die fünfte Klasse besucht. Der Übergang zwischen Grundschule und Gymnasium ist für die Kinder oft nicht leicht zu meistern- manchmal verlieren sie Freunde, müssen einen anderen Schulweg nutzen, auch die Räumlichkeiten sind ganz anders. Und zudem warten auch noch neue Lehrer und Klassenkameraden auf die Kinder. Zudem steigen auch die Schwierigkeiten des Lernstoffs und gegebenenfalls das Lerntempo ein. Daher solltest du deinem Kind etwas Zeit geben, um sich an die Situation zu gewöhnen. Begleite dein Kind seelisch und moralisch bei diesem Prozess.

Daher ist es in der ersten Zeit durchaus normal, dass dein Kind in Arbeiten oder Tests mal eine schlechte Note mit Nachhause bringt. Da raten auch Experten, die Ruhe zu bewahren und nicht sofort die Entscheidung Gymnasium infrage zu stellen. Vorwürfe oder Sätze wie: "Den Stoff musst du doch kapieren", helfen hier überhaupt nicht weiter. Biete deinem Kind stattdessen Hilfe an und erkläre ihm, dass eine schlechte Note kein Weltuntergang bedeutet, denn natürlich vergleicht das Kind sich auch mit anderen Schülern aus seiner neuen Klasse. Hilf deinem Kind dabei, eine geordnete Struktur in seine Hausaufgaben zu bringen, wie etwa mit dem Führen eines Hausaufgabenheftes oder einer bestimmten Uhrzeit, ab der die Hausaufgaben zu erledigen sind. Nimm deinem Kind nicht die Hausaufgaben oder das Lernen ab, sondern führe es zum selbstständigen Denken, Wiederholen und Handeln.

Allerdings solltest du dein Kind natürlich beobachten: zeichnet sich ein umfassender Leistungsabfall ab? Verschließt es sich dir gegenüber, hat plötzlich "Bauchschmerzen" und mag nicht mehr in die Schule? Falls dein Kind enorme Probleme mit dem Stoff hat und fortwährend schlechte Noten mit heim bringt, solltet ihr zunächst über eine Nachhilfe nachdenken oder eine professionelle Hausaufgabenbetreuung. Sprecht hier auch die Klassenlehrerin/den Klassenlehrer und/oder die Fachlehrer an, um das Gespräch und nach Lösungen zu suchen.

Gebt eurem Kind Zeit- oftmals beheben sich die Probleme auch vom Übergang von der fünften in die sechste Klasse. Daher solltet ihr euer Kind auch nicht dazu "drängen", freiwillig die fünfte Klasse zu wiederholen. Meist regeln sich die Probleme im nächsten Schuljahr. Dauert die Überforderung eures Kindes jedoch länger an und wirkt euer Kind tatsächlich unglücklich, solltet ihr auch über einen Schulwechsel nachdenken. Oft blühen vormalige "Problemkinder" an einer Haupt- oder Realschule regelrecht auf.

Beste Grüße!

vor 4 Jahren von
 

Du hast eine bessere Antwort oder einen weiteren Tipp?

Bitte akzeptieren Sie unsere Datenschutzbestimmungen um diese Funktionalität nutzen zu können.

Verwandte Fragen

Hi, was denkt ihr, macht es Sinn, das Kind schon in ...
96 ǀ  offen ǀ  1 Antwort

Guten Tag Community! Weiß einer von Euch, was die ...
108 ǀ  offen ǀ  1 Antwort